Historie
Entwicklungsgeschichte
des
Obst- und Gartenbauvereines in Kirkel-Neuhäusel
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Vorgeschichte |
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1848 |
Der Lehrer Andreas Brink setzt sich für die flächendeckende Verbreitung der neuen und bisher nicht bekannten Kultur-Pflanze „Kartoffel“ innerhalb der Dorfgemeinschaft ein. |
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In dieser Zeit werden Versuche unternommen, sog. „Maulbeerbäume“ auf dem Burgkegel anzupflanzen - leider ohne großen Erfolg. Ursprünglich sind es Lehrer, von der herzoglichen Regierung in Zweibrücken beauftragt, die sich mit diesen ersten Pflanzenanbaumaßnahmen beschäftigen. |
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1850 |
Die Entwicklung einer eigenständigen Obstbau-Kultur ist nicht mehr aufzuhalten. Erinnert sei an die Baumreihen der Familien Leibrock und Schleppi auf dem Eschweilerhof und an den kräftigen Quetsch, der von den Bergleuten auf dem Weg zur Grube geschätzt wird. |
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1867 -1873 |
Von Pfarrer Karl Michael Hollenstein ist überliefert, dass er sich ebenfalls um die Pflege und Verbreitung von Obstbäumen verdient gemacht hat. In seine Amtszeit fällt u.a. … |
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1870 |
Bezug von 176 Stämmchen aus der Gärtnerei Velten |
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1871 |
Spätere Auslieferung von 192 Bäumen wegen eines Truppentransportes der Bahn. |
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11. März 1872 |
Auslieferung von 121 Obstbäumen |
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29. März 1872 |
Auslieferung von 58 Obstbäumen |
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1879 - 1886 |
Pfarrer Hermann Blaul setzt die Arbeit seines Vorgängers konsequent weiter fort. Geschichtlich belegt ist u.a. das… |
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1881 |
Anpflanzen von 20 Zwergobstbäumen |
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Geschichtliche Entwicklung |
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15. 03. 1885 |
Gründung eines Obstbauvereines Die Gründungsversammlung findet in dem 1883 neu errichteten Saal im sog. “Oberdorf“ statt 1. Vorsitzender: Pfarrer Hermann Blaul Der Verein zählt 100 Mitglieder. 300 Bäume werden an die Mitglieder ausgeliefert. Neben der bereits bestehenden Baumschule am alten Schulhaus wird eine weitere auf dem Widdum angelegt Beim Schulabgang wird den Jungens ein selbst gezogenes Bäumchen und den Mädchen ein selbst gezogener Rosenstrauch überreicht. |
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1882 - 1889 |
Lehrer Georg Reinhard setzt diese Tradition fort – dieser Brauch wird von der Gemeinde bis in die heutige Zeit weiter praktiziert. |
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1850 - 1900 |
Die Weiterentwicklung des Obstbaum-Anbaues innerhalb des Dorfes kommt namentlich durch die Lehrer Gottfried Schäfer und Georg Stemmler sehr gut voran. Sie unterhalten beide je eine eigenständige Baumschule. Erinnert sei an die 36 Zwetschgenbäume von Lehrer Schäfer, die neu gepflanzt 1894 alle dem starken Frost zum Opfer fallen. |
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1890 - 1900 |
Michael Hautz legt den ersten größeren Obstgarten an. |
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um 1900 |
Der Lehrer Fell führt die Obstbaum-Anlage auf dem Schulweg weiter fort. |
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1908 - 1914 |
1.Vorsitzender Julius Kolb: Er unterhält am Ehrmannswäldchen einen Obstgarten mit bis zu 300 Bäumen, später ist er als Baumwart tätig |
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1918 - 1925 |
1. Vorsitzender Ludwig Denne: Auch er unterhält einen Obstgarten am Ehrmannswäldchen. Herr J. Kolb und Herr L. Denne werden für ihre langjährigen Verdienste um den Obstanbau auf überregionaler Pfalzebene mit einem 5. und 6. Platz ausgezeichnet. |
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1920 |
Anschaffung einer handbetriebenen Mühle und handbetriebenen Saftpresse |
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1935 - 1966 |
1. Vorsitzender Wilhelm Gebhard: In der Zeit seiner Jahrzehnte dauernden Vorstandschaft wird der Verein mit zahlreichen Gerätschaften ausgestattet: |
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1935 |
Anschaffung einer fahrbaren Obstbaumspritze |
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1940 |
Erwerb einer Dosenverschlussmaschine |
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1952 |
Installation einer Packpresse mit Obstmühle |
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1953 |
Bau des Kelterhauses an der Schule |
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1966 - 1980 |
1. Vorsitzender Kurt Kleis: Sein Name ist verbunden mit… |
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Anschaffung einer Baumannsglocke |
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Kauf eines Schichtfilters |
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Installierung eines Abfüllers |
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1980 - 1990 |
1. Vorsitzender Hans Arend: Unter seiner Führung erfolgt die… |
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Anlegung einer Obstanlage am Mühlenweiher |
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Renovierung im Kelterhaus |
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Teilnahme an den Dorfest-Veranstaltungen |
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1990 - 2006 |
1. Vorsitzender Karlfried Collet: Seine Amtszeit ist geprägt durch eine Vielzahl von Veränderungen vor allen Dingen im Keltereibetrieb |
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1990 |
Erweiterung der Obstanlage auf ca. 130 Bäume (einschließlich ständiger Pflege) |
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Umstellung auf Schraubverschlussflaschen – zuerst in Verbindung mit der Firma Nebgen-Ass |
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Renovierung des Kelterhauses; alle Räume werden komplett verfließt |
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1991 |
Anschaffung eines Klärseparators |
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Umstellung auf naturtrüben Apfelsaft |
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1992 |
Bau eines Ofens mit Heizung |
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Einbau eines Durchlauferhitzers |
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Erwerb eines Flaschenanwärmers |
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Installation eines 6-stelligen Flaschenabfüllgerätes |
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Kauf einerSchraubverschlussmaschine |
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1995 |
Umbau einer Packpresse auf Drehtisch |
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19. 08.1997 |
Ratsbeschluss: Das alte Kelterhaus wird einer Neubaumaßnahme in der Eisenbahnstraße weichen |
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März 1999 |
Beginn der Planungsphase |
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24.05.2000 |
Spatenstich |
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30.06.2000 |
Richtfest |
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2000 |
Erwerb eines Hubstablers |
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Januar 2001 |
Inbetriebnahme einer 4,8 KW-Photovoltaikanlage |
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Mai 2001 |
Einweihung |
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2001 |
Einbau einer Bandpresse |
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2003 |
Erste Versuche mit dem Abfüllverfahren „Bag-in-Box“ |
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2003 |
Einbau eines selbstaustragenden Separators der Marke „Westfalia“ |
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2004 |
Installation einer Abfüllmaschine für „Bag-in-Box“ |
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2005 |
Kauf einer Motorsense |
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2006 - 2008 |
1.Vorsitzender: Michael Simon: Als Vorsitzender macht er sich besonders bei den Pflegemaßnahmen in der Obstanlage verdient: |
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2007 |
Kauf eines Hochentasters |
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2007 |
Bau eines groß dimensionierten „Bienenhotels“ in der Obstanlage |
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2008 |
Beginn der Vortragsreihe „EM“ (effektive Mikroorganismen); Referent: Walter Erath |
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2009 |
1.Vorsitzender: vakant |
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Oktober 2009 |
Der Verein präsentiert sich im Internet unter der Adresse: “www.ogv-kirkel.de“ |
Anmerkung: Die Darstellung der „Geschichtlichen Entwicklung des Obst- und Gartenbauvereines in Kirkel-Neuhäusel“ ist sicher nicht in allen Belangen vollständig und z.T. auch subjektiv geprägt.
Bei der Erstellung dieser Chronik waren aber leider nicht mehr Daten verfügbar!
Der Verein ist für jegliche Mithilfe bei der Vervollständigung der noch fehlenden Daten dankbar!


